Der Stifter

Was mit einzelnen philanthropischen Initiativen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem internationalen Netzwerk von Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen. Ob Unternehmertum, nachhaltige Entwicklung, Meeresschutz, Kultur oder regionale Förderung – stets stand die Überzeugung im Mittelpunkt, dass langfristiger Wandel dort entsteht, wo Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam neue Lösungen entwickeln. Viele dieser Organisationen wirken heute unabhängig von ihrem Gründer Stephan Schmidheiny weiter und prägen ihre jeweiligen Wirkungsfelder bis heute.

Logo Fundes Latino America

Fundes

Wirtschaftliche Entwicklung begann für Stephan Schmidheiny mit den Menschen, die Unternehmen gründen und Arbeitsplätze schaffen. Gemeinsam mit dem panamaischen Erzbischof Marcos McGrath gründete er 1984 Fundes, um kleine und mittlere Unternehmen in Lateinamerika zu stärken.

Fundes unterstützte über Jahrzehnte Unternehmerinnen und Unternehmer mit Beratung, Ausbildung und praxisnaher Begleitung. Tausende Unternehmen konnten dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken, neue Märkte erschliessen und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

Aus der ursprünglichen philanthropischen Initiative entstand eine Organisation mit regionaler Ausstrahlung und eigener Dynamik. Heute ist Fundes in zahlreichen Ländern Lateinamerikas tätig und arbeitet unabhängig von seinem Gründer daran, nachhaltige und inklusive Wirtschaftsmodelle voranzubringen.

www.fundes.org

Logo der Alexander Schmidheiny Stiftung

Alexander Schmidheiny Stiftung

Die Alexander Schmidheiny Stiftung entstand 1993 im Gedenken an Alexander Schmidheiny, der ein Jahr zuvor unerwartet verstorben war. Mit der Stiftung verband Stephan Schmidheiny die Erinnerung an seinen Bruder mit einem langfristigen Engagement für die Heimatregion der Familie, das St. Galler Rheintal. 

Seit mehr als drei Jahrzehnten unterstützt die Stiftung kulturelle, soziale, ökologische und Bildungsprojekte in der Ostschweiz. Besonderes Gewicht haben die Förderung von Musik und Kultur, die Unterstützung junger Menschen sowie die Anschubfinanzierung neuer Initiativen. 

So ist über die Jahre eine Stiftung entstanden, die dazu beiträgt, dass das Rheintal ein lebendiger Kultur-, Bildungs- und Lebensraum bleibt. Damit führt sie auf regionale Weise einen Gedanken fort, der Stephan Schmidheinys philanthropisches Wirken insgesamt prägt: Nachhaltige Entwicklung beginnt dort, wo Menschen Verantwortung für ihr unmittelbares Umfeld übernehmen.

www.alexanderschmidheinystiftung.ch

Logo der Avina Stiftung

Avina Stiftung

Die Avina Stiftung entstand 1994 aus Stephan Schmidheinys Überzeugung, dass gesellschaftlicher Wandel nicht verordnet werden kann, sondern von Menschen ausgeht, die neue Ideen entwickeln und Verantwortung übernehmen. Sie gehörte zu den ersten Stiftungen in der Schweiz, die Philanthropie mit unternehmerischem Denken verbanden und gezielt Vorhaben förderten, die gesellschaftliche Wirkung mit Innovationskraft verknüpften.

Über viele Jahre war die Avina Stiftung eine wichtige Impulsgeberin für den Schweizer Stiftungs- und Innovationsstandort. Als Gründungsmitglied von SwissFoundations trug sie zur Professionalisierung der Philanthropie bei und half mit, das Verständnis von wirkungsorientiertem Förderhandeln zu prägen. Die Stiftung unterstütze Tausende Projekte in den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Bildung, Nachhaltigkeit und Unternehmertum.

Oft ging es dabei nicht um die langfristige Finanzierung etablierter Institutionen, sondern um die Unterstützung von Ideen in ihrer entscheidenden Aufbauphase. Initiativen und Organisationen wie das Stapferhaus, die Expo.02-Ausstellung, Venture Kick, der Impact Hub oder internationale humanitäre Projekte des IKRK erhielten wichtige Impulse aus dem Umfeld der Stiftung. Viele Vorhaben, die heute selbstverständlich erscheinen, entstanden in einer Zeit, als ihre Ideen noch aussergewöhnlich, mutig oder experimentell waren.

Parallel dazu wurde aus dem lateinamerikanischen Engagement der Stiftung 2001 die eigenständige Fundación Avina aufgebaut, die den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung und der sektorübergreifenden Zusammenarbeit in ganz Lateinamerika weitertrug.

Heute konzentriert sich die Avina Stiftung auf die Transformation des Ernährungssystems und die Förderung gesund produzierter Lebensmittel. Damit bleibt sie ihrem ursprünglichen Anspruch treu: Menschen und Ideen zu unterstützen, die neue Wege für eine nachhaltige Zukunft eröffnen.

www.avinastiftung.ch

Logo der Fundación Avina

Fundación Avina

Gesellschaftliche Herausforderungen lassen sich nur selten von einzelnen Akteuren allein lösen. Mit dieser Überzeugung errichtete Stephan Schmidheiny 1994 die Avina Stiftung, um innovative Vorhaben für eine nachhaltigere Gesellschaft zu unterstützen. Schon früh richtete sich das Engagement insbesondere auf Lateinamerika, wo sich ein wachsendes Netzwerk von Menschen und Organisationen bildete, die sich für soziale, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung einsetzten.

Mit dem schnellen Wachstum dieses Netzwerks entstand 2001 die eigenständige Fundación Avina. Über drei Jahrzehnte hinweg hat sie Brücken zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft gebaut und nicht nur einzelne Projekte gefördert, sondern Partnerschaften ermöglicht, die langfristige Veränderungen anstossen. Themen wie Klimaschutz, soziale Teilhabe, nachhaltiges Wirtschaften und die Stärkung demokratischer Strukturen stehen dabei im Mittelpunkt.

Was als philanthropische Initiative begann, entwickelte sich zu einer der führenden Organisationen für nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika. Heute ist die Fundación Avina über eigene Standorte und ein breites Partnernetzwerk in zahlreichen Ländern der Region präsent. Gemeinsam mit Tausenden Verbündeten trägt sie dazu bei, innovative Lösungsansätze für die grossen Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln – ganz im Sinne von Stephan Schmidheinys Überzeugung, dass nachhaltiger Wandel dort entsteht, wo Menschen und Institutionen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

www.avina.net

Logo der Fundación MarViva

MarViva

Die Meere Lateinamerikas gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Welt. Gemeinsam mit Erica Knie gründete Stephan Schmidheiny 2002 MarViva, um zu ihrem Schutz beizutragen. Aus der Überzeugung heraus, dass ökologische Nachhaltigkeit und menschliches Wohlergehen untrennbar miteinander verbunden sind, setzte sich die Stiftung von Beginn an für den Erhalt mariner Lebensräume und die nachhaltige Nutzung der Ozeane ein.

Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet MarViva mit Küstengemeinden, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um Lösungen für nachhaltige Fischerei, den Schutz mariner Ökosysteme, eine verantwortungsvolle Entwicklung der Küstenregionen und die Bekämpfung der Meeresverschmutzung zu entwickeln. Was als Initiative zum Schutz der einzigartigen Küsten- und Meereslandschaften des östlichen tropischen Pazifiks begann, hat sich zu einer der führenden Meeresschutzorganisationen Lateinamerikas entwickelt.

MarViva verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkretem Handeln und setzt sich dafür ein, dass die Meere der Region auch für künftige Generationen biodivers, widerstandsfähig und produktiv bleiben.

www.marviva.net

Logo des Viva Trust

Viva Trust

Mit der Errichtung des Viva Trust im Jahr 2003 betrat Stephan Schmidheiny philanthropisches Neuland: Er errichtete einen unwiderruflichen Trust nach englischem Recht und schenkte diesem seine Unternehmen in Lateinamerika. Der Viva Trust soll langfristig zur Entwicklung in Lateinamerika beitragen. Ein beträchtlicher Teil des Gewinnes aus den industriellen Aktivitäten wird in die Fundación Avina und in andere philanthropische Aktivitäten investiert.

www.vivatrust.com